Vor einem Jahr war es noch ein Aprilscherz via Facebook – nun kommt es tatsächlich so: Dennis Dell, ehemaliger sportlicher Leiter beim Fußball-Bezirksligisten TuS Neuhausen, wird der neue Sportliche Leiter bei der TSG Pfedderheim Fussball e.V.1982 werden. Norbert Hess, der beim Oberligisten neben seinem Traineramt auch diesen Bereich verantwortet, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Dennis hat viele Kontakte zu jungen Wormser Spielern. Und wir wollen wieder verstärkt auf die Talente unserer Region bauen“, sagt Hess, der der Verfasser besagten Aprilscherzes war.

Dennis Dell wird Norbert Hess in seiner Aufgabe als sportlicher Leiter der TSG unterstützen und zahlreiche Aufgaben abnehmen. Somit kann sich Norbert Hess wieder voll auf seinen Trainerjob konzentrieren. „Wenn du als Trainer auch mit dem Finanziellen befasst bist, ist das nicht gut“, hat  Trainer NorbertHess die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, die beiden Funktionen zu trennen.

Wir begüßen nun unser neues Teammitglied und wünschen, bei allen noch kommenden Aufgaben im Verein, viel Erfolg und ein glückliches Händchen.

OKI

 

 

PFEDDERSHEIM - Der Plan war ein anderer: Eigentlich wollten die Oberliga-Fußballer der TSG Pfeddersheim beim Grillabend nach dem letzten Heimspiel auch einen Sieg gegen Rot-Weiß Koblenz feiern. Doch da machte der Koblenzer Ismayil Barut einen dicken Strich durch die Rechnung. Sein Kopfballtor nach einer Ecke von Christian Meinert in der 77. Minute entschied ein typisches 0:0-Spiel zugunsten der Gäste. Zwar hatte Christoph Wörzler in der Nachspielzeit noch die Ausgleichchance, doch die Großchance war ein Spiegelbild der gesamten Offensivbemühungen der TSG in diesem Spiel. Denn der stramme Schuss von Wörzler wurde nur durch Zufall zur Großchance. Ein Koblenzer hatte den Ball geblockt und der Ball fiel auf das Lattenkreuz. Rot-Weiß-Keeper Tobias Oost, der sich den Abpraller schnappte, hätte nicht die Spur einer Chance gehabt, wäre der Ball auch nur wenige Zentimeter weiter vorne nach unten gekommen.

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Von Carsten Dietel

Sagen Pfeddersheim ade : Simon Bundenthal(von rechts), Nico Scherer, Chtistoph Wörzeler und Abdullah Köse, suchen neue Herausforderungen!

Foto:photoagenten/Christine Dirigo

TSG Pfeddersheim macht mit 4:0 über Jägersburg Riesenschritt Richtung Klassenverbleib

Pfeddersheim. Nach dem Spiel gab es Redebedarf. Nicht im negativen Sinn. Viele Zuschauer wollten einfach nur wissen, wer denn den genialen Freistoßtrick ausgeheckt hatte, der zum Endstand beim 4:0 (2:0)-Erfolg der TSG Pfeddersheim gegen den FSV Jägersburg führte. Die Antwort: Steffen Litzel, Co-Trainer und Innenverteidiger bei der TSG hat es sich zum Hobby gemacht, Varianten auszutüfteln und die dann nach den Trainingseinheiten einzustudieren. „Die Variante haben wir nur einmal probiert und fast wäre sie schon in Gonsenheim erfolgreich gewesen“, meinte Kapitän Mathias Tillschneider, dem es vorbehalten war, den Ball in die Maschen zu schieben. Sebastian Kaster hatte davor aus zentraler Situation nicht direkt auf das Tor geschossen, sondern nach normalem Anlauf den Ball auf den neben der Mauer stehenden Litzel gepasst. Der steckte auf den völlig blanken Tillschneider durch, und der schloss sehenswert ab.

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Fußball-Oberligist SV Gonsenheim trennt sich von Pfeddersheim 2:2 / Gelb-Rot für Mustafa Yilmaz

Mainz. Manchmal lohnt es sich dranzubleiben. Wer die zerfahrene, ereignislose erste Hälfte des Oberliga-Derbys zwischen dem SV Gonsenheim und der TSG Pfeddersheim nicht zum Anlass genommen hatte, sich in die warme Wohnstube zu flüchten, der wurde mit flotten, turbulenten zweiten 45 Minuten belohnt. Für die Wildpark-Elf rentierte es sich, trotz Unterzahl und zweimaligen Rückstandes nicht aufzustecken. So stand am Ende ein verdientes 2:2 (0:0), mit dem beide Seiten leben konnten. Die Wormser, weil der Negativ-Lauf in Gonsenheim ein Ende fand, die Mainzer, weil sie gleich viermal auf die Verliererstraße zu geraten drohten.

Erst foulte Jan Itjeshorst TSG-Angreifer Andreas Buch, doch Lucas Oppermann drosch den fälligen Strafstoß übers Tor (48.). Dann schickte Mathias Tillschneider Oppermann mit einem präzisen Steilpass durch die Abwehrkette hindurch zum 0:1 auf die Reise (59.). 120 Sekunden später foulte der schon verwarnte Mustafa Yilmaz Buch, Gelb-Rot war die Folge (61.). Doch der SVG wehrte sich, Maziar Namavizadeh düpierte am Flügel Florian Lutz und spielte quer zu Ibrahim Yilmaz, der nur noch einzuschieben brauchte (66.). Für den nächsten Rückschlag war erneut Oppermann zuständig, der den Ball von der Strafraumkante aus in den Winkel schlenzte (72.). Aber die Platzherren waren immer noch nicht besiegt. Freistoßflanke Maxim Bujnov, Kopfball Jonas Eichbladt, 2:2 (81.). Den Matchball hatten sogar die Gonsenheimer, doch Namavizadehs Schuss aus spitzem Winkel parierte Bakary Sanyang klasse (87.). „Wir sind zweimal zurückgekommen, das schaffen zu zehnt nicht viele Mannschaften. Wir haben Moral bewiesen und das Spiel in keiner Phase aufgegeben“, betont SVG-Trainer Babak Keyhanfar. Doch klar ist auch, dass die personell dezimierten Gonsenheimer – trotz dreier A-Jugendlicher im Kader blieb ein Bankplatz frei – die Leichtigkeit verloren haben, die noch vor einigen Wochen ihr Spiel geprägt hatte. Hinzu kommt der zweite Platzverweis binnen fünf Tagen, über den, so Keyhanfar, „zu reden sein wird“.

Torben Schröder

Ein ganz wichtiger Sieg heute abend im Uwe-Becker-Stadion. Mit einer respektablen Leistung unserer Oberliga-Mannschaft, wurde die Borussia aus Neunkirchen mit 3:0 nach Hause geschickt. Die aufopfernd, kämpfenden Gäste, konnten sich nicht entscheidend durchsetzen. Die frühe Führung, durch Tobias Bräuner in der 3. Minute, schockte die Gäste und lies kein konstruktives Spiel auf Seiten der Gäste zu. Andreas Buch erhöhte nach tollen, eingesprungenen Buchiberger zum verdienten 2:0 in der 63. Minute. Der kurz zu vor eingewechselte Nico Scherer, erhöhte in der 90. Minute,  zum insgesamt verdienten 3:0. Nun kann Ostern kommen. Montag spielen wir in Gonsenheim.

OKI

 

Wir freuen uns wenn alle und unterstützen!

OKI

OBERLIGA TSG Pfeddersheim feiert beim 22:0 gegen Burgbrohl den höchsten Oberliga-Sieg der Vereinsgeschichte

PFEDDERSHEIM - Auf ein solches Spiel war die Anzeigetafel im Uwe-Becker-Stadion einfach nicht vorbereitet. Gut, zweistellige Ergebnisse sind im Fußball im Allgemeinen und und der Oberliga im Besonderen nicht üblich. Schön, dann fängt man nach dem zehnten Treffer einfach wieder bei eins an. Dass allerdings die Tafel beim 22:0 (8:0)-Sieg der TSG Pfeddersheim gegen die Spvgg Burgbrohl gleich zweimal wieder eingenullt wurde, machte die ganze Partie etwas surreal. „Das letzte Mal, dass ich so ein Spiel erlebt habe, war in meinen frühen Jugendjahren“, erinnerte sich TSG-Keeper Bakary Sanyang. Dagegen war die Erinnerung von Steffen Litzel jüngerer Natur. „In der Vorbereitung haben wir vor einigen Jahren mal gegen Suryoye Worms ähnlich hoch gewonnen.“

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Schulz stellt die Weichen zum Pfeddersheimer 2:0-Sieg gegen Diefflen
 

Pfeddersheim. Das war ganz wichtig: Im Heimspiel gegen den FV Diefflen ist der TSG Pfeddersheim am Sonntag der erste Sieg im neuen Jahr geglückt. Durch den 2:0 (1:0)-Erfolg haben die Mannen von Trainer Norbert Hess ihren Vorsprung auf die Abstiegsplätze in der Fußball-Oberliga auf jetzt wieder vier Punkte ausgebaut.

„Es war ein Kampfspiel auf schwer bespielbarem Rasen“, umschrieb Hess nachher die 90 Minuten, die im Ergebnis für ihn eines bedeuteten: „Einen großen Tick Erleichterung.“

Erleichterung wohl auch deshalb, weil er mit Bakary Sanyang seinen Stammkeeper ersetzen musste. „Er ist mit der Uni unterwegs“, erzählte Hess, der sich im Trainerteam zwischen Pascal Noack und Nicolai Rühm zu entscheiden hatte. Die Entscheidung fiel auf den 25-jährigen Rühm („er hat eine Bierruhe“), der in der Anfangsphase zwar Nervosität erkennen ließ, letztlich aber eine ordentliche Vorstellung bot.

Wir haben überhaupt in der Defensive sehr kompakt gestanden, sensationell gut verteidigt. Das war gegen diese gefährliche Offensive ganz wichtig“, analysierte Hess, der schon vorab vor den torgefährlichen Fabian Poß und Chris-Peter Haase gewarnt hatte. Bis zur Pause blieben diese aber abgemeldet, erst nach dem Wechsel kam zumindest Poß (24 Saisontore) dreifach zum Abschluss. Dieser geriet aber jeweils zu unplatziert: Erst aus spitzem Winkel (52.), später per Kopf nach einer Ecke (57.) und kurz darauf noch mal am langen Pfosten (60.) scheiterte der Gästestürmer je an Nico Rühm.

Ein sehenswertes Tor in der 33. Min durch unsere Nr. 11 Sebastian Schulz!

 

und unsere Nr. 22 Andy Buch mit einem herrlichen Flugkopfball zum 2:0!

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Von Carsten Schröder

PFEDDERSHEIM - Die Situation spitzt sich zu. Auf Platz zwölf sind die Oberliga-Fußballer der TSG Pfeddersheim mittlerweile abgerutscht. Der Vorsprung auf Platz 14, hier droht am Saisonende der Abstieg, beträgt nur noch zwei Punkte. Und selbst Borussia Neunkirchen auf Platz 15 ist durch ein 0:0 im Nachholspiel gegen den FC Karbach am Mittwoch auf zwei Punkte an die TSGler herangerückt. Zwar war die Leistung der Pfeddersheimer zuletzt auch beim ambitionierten TuS Mechtersheim in Ordnung. Unterm Strich stand aber doch eine 0:1-Niederlage. Im Klartext: Die Konkurrenz punktet. Die TSGler nicht.

„Wir wissen um die Situation“, sagt Norbert Hess. Der TSG-Trainer verweigert zwar Begriffe wie „Sorge“ oder „zittern“. Er weiß aber, dass seine Mannschaft vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den FV Diefflen längst dort angekommen ist, wo niemand hinmöchte: Im Abstiegskampf. Ein Trost ist zwar: „Das gilt für mehr als die halbe Liga.“ Hess ahnt: „Am Ende werden Kleinigkeiten entscheiden.“ Was aber auch bedeutet: „Alle werden rennen bis zum Saisonende.“ Rennen und kämpfen. Und genau das fordert der TSG-Trainer auch von der eigenen Mannschaft.

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Mechtersheim. Da war es doch wieder: Das Veilchen, dass sich die Oberliga-Fußballer der TSG Pfeddersheim fast schon obligatorisch beim TuS Mechtersheim abholen. Doch diesmal war es nicht die Folge schwerer Treffer, die schließlich das Team von Trainer Norbert Hess als Verlierer vom Platz gehen ließ. Es war vielmehr die Folge eines Lucky Punch. Den setzte in der 44. Minute der Mechtersheimer Eric Veth, der eine Ballverlust der Pfeddersheimer in der Vorwärtsbewegung gnadenlos ausnutzte. „Dazu kam dann noch, dass Florian Lutz den Ball mit der Fußspitze dann auch noch unglücklich abgelenkt hat“, sah Hess in der Aktion beim Gegentor einen weiteren Schnitzer. „Kein Vorwurf an Florian, aber nur so konnte der Ball zu Veth gelangen, der das Ganze dann eiskalt ausgenutzt hat.“

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