hatte ich ein verdammt gutes Gefühl: bescheiden aber bestimmt trat er auf, der Spielführer der Oberligamannschaft der TSG. Ohne Schnörkel und mit Bestimmtheit beantwortete Tobias Klotz meine Fragen. Geduldig sprach er über Piffelkumm, wo er seit ein paar Monaten mit seiner Partnerin wohnt. Ich hatte ihn jünger geschätzt, den Sohn von Jürgen Klotz. Dieser prägte über Jahre hinweg die Oberligamannschaft in den 90igern.

hab ich’s gewagt! Ja, ich war beim Italiener. Allein. Ohne Anhang. Es war die Hölle. Alle waren sie unverschämt nett zu mir. Hatten an meinem Auto die beiden Deutschland-Aufkleber entdeckt.

“Wann machst Du die weg, die brauchst jetzt nischt mär! Ihr habt mit uns wohl nischte gereschnet?“ Ich antwortete:“ Isch abbe gar keine Auto!“

war er wieder da, der Statistikteufel!

Dimitrakos hat 85 mal geflankt und dabei einmal die Eckfahne getroffen. In den letzten drei Spielen. Papadopulus hat bei Westwind und mindestens 28° im Schatten noch nie einen Volleyschuss gewagt. Und Andrinidis, der Weltklassekeeper , hat immer dann, wenn er mit einer Faust klärte, noch nie ein Gegentor kassiert. Anders sieht es bei Papandros aus. Der hat immer dann, wenn er vor dem Spiel mit seiner Schwiegermutter telefonierte und mittags einen Griesbrei verspeiste, während des Spiels gepupst.

ging es rund: Mehmet sprach vor, während und nach dem Match von einem „hervorragenden Spiel der Deutschen“, „wollen wir, dass sich ein Fußball wie der der Dänen oder Griechen durchsetzt“? Hat man uns ein anderes Spiel übertragen? Sprechen wir von zwei verschiedenen Begegnungen? Waren die Dänen nicht während des gesamten Spiels nahe an einem Tor? Mehmet forderte Gerechtigkeit ein. “Ein Team, das so stark auftrumpft wie unser Team, muss ins Viertelfinale“. Dann mach Dich mal für die Russen stark, lieber Mehmet, und sorge dafür, dass immer der Beste auch den Pokal holt.

stand es schwarz auf weiß: Keine Autokorsi in Worms nach einem Fußballspiel!

Deshalb hier ein offener Brief an Joachim „Jogi“ Löw!

im Uwe Becker Stadion und anschließend auf dem Südwest Platz in Ludwigshafen, haben unsere Jungs noch einmal gezeigt, warum sie mit 10 Punkten Vorsprung die Verbandsliga Saison 11/12 abgeschlossen haben. Es heißt nun: Oberliga, wir sind da!

fiel mir auf, dass wir vor lauter Feiern und den entsprechenden Events gut daran täten, einmal durchzuatmen und sich zu erinnern, wer diesen großartigen Erfolg der TSG überhaupt erst ermöglicht hat. Natürlich haben unzählige Helfer des Vereines, der Vorstand, der Beirat und die unsichtbaren Geister mitgeholfen, eine vernünftige Grundlage für den Erfolg zu schaffen. Susanne und Björn in der Gaststätte sorgen für Sauberkeit und appetitliches Ambiente. Heinz Ueberschär spendet viel Zeit und Energie in den Verein und seine Frau hilft an jedem Spieltag, wo sie nur kann. Um einen geregelten Spielbetrieb zu garantieren, braucht auch die TSG Menschen, die mit Herzblut bei der Sache sind. Denen sagen wir ganz herzlich Danke. Norbert Hess mit seiner überzeugenden Art, Matthias Lang, der als Co Trainer seine Sache ganz hervorragend macht, der es auch versteht, vor allem die jungen Spieler mitzureißen und die taktischen und strategischen Ideen auf dem Platz umzusetzen.

fragte mich ein Fan unserer Freunde aus der Alzeyer Straße:“Was wollt denn Ihr in de Obbaliga?“

Ich sagte:“Meister werden, was denn sonst? Oder kennst Du einen Fußballer , der auf den Platz geht, um zu verlieren?“

„Ihr seid gonz schä iwwermietich!“ konterte er.“Hochmuth kummt vorm Fall! Liwwa bscheide bleiwe un kläne Weck bagge! Ma konn net imma Glick hawwe im Läwe.“

Dies scheint ein Problem in unserer Gesellschaft zu sein. Es gibt Menschen, die sich keine ZIELE SETZEN, weil sie Angst vorm Versagen haben. Der Trainer der Ingelheimer hat am Tag des Spiels gegen Zeiskam in der Presse erklärt, er verschwende keinen Gedanken mehr an den Aufstieg oder an die TSG Pfeddersheim. Er gab damit seiner Elf einen Freibrief für die Niederlage am Abend. Ich meine, dass dies nicht gerade geschickt war.

wurden wichtige Entscheidungen getroffen:

 1. Unsere A Jugend spielt am Samstag, dem 12.05.12, um 14:00 im Uwe Becker Stadion gegen den TSV 1862 Gundheim um die Meisterschaft der A-Junioren Bezirksklasse Südwest. Wenn sie 3 Punkte einfahren, dann ist im letzten Spiel in Wöllstein/Siefersheim mit einem Sieg der Titel sicher. Was gibt es da noch zu überlegen? Am Samstag unterstützen wir unsere A Jugend und sorgen mit einer stattlichen Kulisse für den entsprechenden Rahmen. Das ist im übrigen eine gute Einstimmung für das Pokalendspiel um 20:00 Uhr am Abend zwischen Borussia Dortmund und Bayern München! Erst die TSG dann ... (jeder wie er mag). Also, am Samstag rechnen wir mit Ihnen!

 Und jetzt kömmt's:

 2. Laden wir Sie und alle, die Lust und Laune haben, am Sonntag zu unserem letzten Heimspiel der TSG in der Verbandsliga Südwest gegen Fontana Finthen herzlich ein. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt, Freibier ist kaltgestellt und nach dem Spiel können wir mit unserer ERSTEN zünftig feiern. Die Kassenhäuschen werden nicht besetzt sein, da unser Kassier frei hat. Das heißt, für Sie und  für alle, die Sie mitbringen, ist der Eintritt frei. Ein kleines Dankeschön an unsere Fans und deren Partner, die das eine odere andere Mal in dieser Saison sich am Wochenende einsam fühlten. Narürlich nehmen wir das Spiel ernst und es muss auch am Sonntag ein Dreier her. Dessen ist sich die Mannschaft bewusst. Also, wir akzeptieren keine Ausreden, sondern freuen uns auf viele Wormser, die sich gerne von der Qualität der TSG einmal vor Ort überzeugen wollen.

 In diesem Sinne freue ich mich auf ein spannendes Wochenende und auf ein Wiedersehen im Uwe Becker Stadion.

 Das meint

 Uwe Gettkandt

 Ach ja, da war noch einer...

 

Ristic, Aleksander

Wenn wir kein Tor machen, können wir nicht einmal in Kaiserslautern gewinnen.

Röber, Jürgen

Wir sind der Sympathieträger der Stadt. Wir geben sympathisch die Punkte her.

 

erschien eine Nachricht, die wir uns auf der Zunge zergehen lassen sollten:

28. Spieltag

 Sonntag, 06.05.2012 um 15:00 Uhr

 TDSV 1 - 6 TSG Pfeddersheim

Leute, unser Team hat es geschafft. Auf dem Center Court in Mutterstadt wurde der erste Matchball verwandelt! Norbert Hess und Matthias Lang haben die Jungs hervorragend eingestellt ins Match gegen den TDSV geschickt. Ein Netzroller brachte den 0:1 Rückstand, aber dann besannen sich die Pfeddersheimer ihrer Stärken. Sechs mal machten sie den BIG POINT und ließen somit den Zweiten, nämlich die Ingelheimer, hinter sich. Oberliga, WIR SIND DA!!! Und wie.