TSG verliert nach 3:1-Führung noch 3:4 gegen Arminia Ludwigshafen.

TSG verliert nach 3:1-Führung noch 3:4 gegen Arminia Ludwigshafen.

 

 

Zwar überwog bei der TSG Pfeddersheim und unserem Trainer Tobias Ehrenberg nach der 3:4 Heimniederlage gegen Abstiegsrunden-Tabellenführer Arminia Ludwigshafen die Enttäuschung.

Doch schon am Samstag sorgte der 2:1-Sieg der Sportfreunde Eisbachtal gegen Jägersburg zumindest für einen kleinen Stimmungsaufheller.

„Dennoch war es ein sehr bitterer Abend“, denkt Ehrenberg zurück an diesen Freitag unter Flutlicht, an dem der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang auf vier Punkte schmelzen sollte.

 

Gegen die Arminia fand die TSG sehr gut ins Spiel, war nach einem langen Ball jedoch zu offen und musste in der 10. Minute schon den Rückstand durch Guiliano Cultrera hinnehmen.

„Für die Zuschauer war es sicher ein großartiges Spiel, mit vielen Torraumszenen“, erklärt Tobias später in der Pressekonferenz dessen Mannschaft sich von dem Rückstand nicht beirren ließ.

„Das hat mir wirklich imponiert“, Tobias Bräuner (12.), Ryoji Matsumura (17.) und Fabio Schmidt (24.), allesamt klasse rausgespielt, drehten die Partie zugunsten der TSG,

 

Die Kräfte gegen Ende einer intensiven ersten Halbzeit schwanden jedoch bei den Spielern der TSG immer mehr.

„Wir haben es nicht mehr geschafft, die Räume zu schließen“, analysiert der Trainer.

Jamie Tahedl hatte sich quasi mit dem Halbzeitpfiff ein Herz gefasst, und die Arminia bis auf ein 3:2 herangebracht. „Für mich war das so etwas wie der Knackpunkt“, sagt Tobias Ehrenberg, der in der Kabine versuchte, diese Szene aus den Köpfen seiner Spieler zu löschen. „Aber man hat gemerkt, dass das Momentum beim Gegner lag.“

 

Ein langer Ball und eine missglückte Rettungsaktion vom ansonsten tadellosen TSG-Keeper Sören Pätzold nutzte Ludwigshafens Goalgetter Nico Pantano zum Ausgleich (53.).

 

„Danach war alles offen, wobei die Arminia mehr Spielanteile hatte“, gesteht Ehrenberg.

Nach der Gelb-roten Karte gegen Lion Schubach (70.) wurde es umso schwerer.

Nils Gans und auch Ryoji Matsumura tauchten nochmal gefährlich vor dem FC-Tor auf, letztlich entschied jedoch ein Lupfer von Matteo Monetta die Partie (86.).

 

„Alles in allem haben wir viel richtig gemacht, obwohl das Ergebnis sehr frustrierend ist“, fasst unser Chefcoach nach der Partie zusammen.

In den drei verbleibenden Partien braucht es wohl mindestens noch vier Punkte, um den Ligaverbleib aus eigener Kraft zu sichern.

 

 

 

TSG: Pätzold – Gans, Ludwig, Tillschneider – Schubach, Bräuner (78. Dautaj), Himmel (89. Schafhaupt), Haber, Lee (65. Bhatti) – Matsumura (89. Boateng) Schmidt.