Die Fußballschule Kids for Champions war drei Tage in Pfeddersheim zu Besuch. Frank Elser und Chris Breuer brachten den Kindern in den unterschiedlichsten Altesrgruppen, die Körperkoordination mit Ball und auch ohne bei. Zur Unterstützung seitens der TSG waren Marcus Müller, Marc Franken und Dirk Krafzcyk abgestellt.  Bei sehr guten Wetter und tollen Temparaturen, konnten kleine und großer Champions entstehen. Das Camp sprach sich unter den Kindern und Eltern so weit rum, dass am Sonntag unsere U 10 Arena plötzlich prall gefüllt war.

Am Sonntag wurde dann mit Eltern und Kindern das legendäre " UP Down, Up Down"( Eltern von Kindern aus dem Zellertal bekannt)als Aufwärmtraining angeboten. Einige pflegten auch Tage danach noch Ihren Muskelkater. 

Der Champions -Cup - Sieger der TSG Pfeddersheim:
Henrik Schlüter von der E1( aus der Talentschmiede Schlüter)

Der Familien -Champion bei der TSG Pfeddersheim:
Luis und Florian Bicking(Talentschmiede Bicking)

Die Siegermannschaft der 
Kids for Champions - League : AC Mailand

Eine Menge Pokale und Urkunden wurden in der Siegerehrung am Sonntag übergeben und als der Sonntag zu Ende ging, weinte der Himmel. Wir mussten wehmütig Abschied nehmen. Vielen Dank an alle Betreuer und Helfer(innen) für drei Tage Organistion, Musik, Vollverpflegung, Kuchenspenden und vieles mehr. Viele der Teilnehmer bemerkten hinter her, dass sie so ein tolles Fußballcamp lange nicht erlebt haben. Spontan wurde für nächstes Jahr eine Wiederholung im April geplant.

o.k.

trafen wir uns in seinem Büro im SW-Verlag in Pfeddersheim.

Seine Haarpracht macht seinem Namen alle Ehre und der am 5.4.45 in Rimbach/Odenwald geborene Betreuer der ersten Mannschaft ist schon 3 Tage nach seiner Geburt mit seiner Mutter nach Worms gezogen.

Nach dem Besuch der Grund- und Realschule kam er mit 16 Jahren als Lehrling zum Versicherungskaufmann zur Mannheimer Versicherung Worms.

In dieser Zeit entwickelte sich seine Leidenschaft für flotte Autos: bevorzugt eine Corvette mit Gemballa-Umbau.

waren sie zufrieden, die Verantwortlichen der TSG. Beispielhaft die Anwesenheitsquote der Ersten. Alle da!

Nur mit 9 Minuten "Verspätung" eröffnete Heinz Ueberschär, der "alte" und "neue" Erste Vorsitzende, die Mitgliederversammlung 2016 im Sportheim der TSG. Sein Bericht über den Zustand des Vereins hörte sich positiv und hoffnungsfroh an. Das was war, und das, was auf uns zukommen wird. Auf zwei Jahre wurden sie gewählt, die Funktionäre, die die Geschicke des Vereins lenken und verantworten sollen.

beim Großbäcker aus Ludwigshafen, saß er mit einer älteren Dame frühmorgens -es ist Muttertag- beim Frühstück. Einen "Wachmacher" und einen "Morgenmuffel" hatte er bestellt, der Fußballexperte, beide Angebote passten zu seiner Begleitung überhaupt nicht.

"Des is moi Momme, unn des is de Typ aus Pedderschem, vun demm ich dir schunn verzählt habb".

Die gegenseitige Vorstellung klappte reibungslos, irgendwie machte die Dame einen aufgeräumten Eindruck.

"Und Sie sind bei den Pfeddersheimern?" fragte sie mich.

"Der macht do so e bissel mit de Presse unn so!" plapperte der Bayern/Wormatia-Fan dazwischen.

Er blickte mich herausfordernd an und plärrte durch den Frühstücksraum, so, dass es jeder im Laden hören konnte:
"Alles Rottscha in Kombottscha?"

Ich rief in der gleichen Lautstärke zurück: "Pedderschem liegt in Rhoihesse und nett in Asien, du Hoidoi!"

Lächelnd nahm seine Mutter meine Nachhilfestunde in Geografie zur Kenntnis.

"Letschdi Woch hab ich gedacht, Ihr habbt nett mehr alle Tasse im Schrank. Tabellefihrer in de Obaliga! Her, ich war baff. Awwa seit geschdern seida widda uffm Deppisch, odda?"

"Mir hawwe unsern Teppich nie verlosse", flüsterte ich ihm zu. "Noch nie, seitdem ich mit de TSG zu dun hab. Und unsere Mitglieder un de Vorstand a net! Merk dir des!"

"Awwa Schoooose habbta noch?" begann er mich zu provozieren.

"Genauso viele, wie deine Bayern am Dienstag gegen Barcelona, host mi?"

Sein Gesicht wechselte die Farbgebung und auch seine Körpersprache wurde fahrig.

"Des is e onnares Thema!" war seine intelligente Antwort. "Awwa in Völklinge hawwe schunn gonz onnare valore!"

"Und gegen den FC Augsburg auch - vor allen Dingen daheim!"

"Ich geh mit moiner Mudda heit Mittag noch zum Griech, weschd, der an de Martinspforte do, in de Fußgängazoon."

"Mach des, unn bleib en brave Bu, deine Mutter wird sich freuen" erwiderte ich ihm. "Awwa, du konnscht dei Mudda ruhisch öfters mal betüddeln und nett nur am Muttertag."

Sie platzte heraus: "Ich mach mir gar nix aus Fußball, weil ich nix davon verstehe."

"Du weeschd, die Hoffnung stirbt zuletzt, ich drick eich die Daume gege Gunsenem un in Saarbrigge", betonte er in entsprechender Lautstärke.

Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass seine Mutter in Sachen Fußball ihrem Sprössling einiges vererbt hat.

Uwe Gettkandt

in dieser Saison dreimal Torschütze für die TSG, erscheint er frischgeduscht nach dem Training im Vereinsheim. Er macht, wie immer, einen sehr positiven Eindruck und freut sich auf das Gespräch. Der am 02.09.91 in Worms geborene Mittelfeldspieler, kam mit 3 Jahren zum SV Horchheim und wechselte nach 15 Jahren zum 1. FC Kaiserslautern Amateure. Nach einem Jahr kam er dann 2011 zur TSG. Wenn man ihm gegenüber sitzt, kann man verstehen, dass er vor kurzem als Model im Nibelungenkurier zu bewundern war.

stand er da, der Graf-Bus, der unser Team nach Salmrohr bringt. Peu a peu trudelte unser Team zum vereinbarten Zeitpunkt ein. Hochkonzentriert sind sie, die TSG - Kicker. Immer noch die 0:1 Niederlage gegen Schott im Magen, berichtet Kevin etwas von unverständlichem Geplauder des Schotttrainers nach dem Spiel am Samstag. "Wir waren die Mannschaft, die Fußball gespielt hat und das Spiel dominierte", formulierte der Trainer. Der Gästecoach wollte nach dem Spiel unseren Stürmer von seiner Sichtweise überzeugen. Ali Kayhan Cakici, so heißt der Experte der Schotten, war der einzige an diesem Samstag, der seine rosarote Brille mit seinem blauen Herzblut und seiner breiten Brust aufbehielt und von einem Spiel fantasierte, das wahrscheinlich nur er gesehen hatte. Eine Chance im Spiel - ein Tor. Das war alles. Pech gehabt TSG, aber der Schott-Sieg ging doch in Ordnung. Kevin nahm's gelassen und freut sich vor dem Bus auf das Match in Salmrohr. Was dann kommt, kennen wir aus der Presse. 2:0, mal wieder auswärts gepunktet!
Es ist unserem Trainer Norbert Hess mal wieder gelungen, das Team auf den Punkt genau einzustellen. Das wird auch am Samstag gegen Elversberg so sein. Vielleicht gelingt uns eine weitere Osterüberraschung, denn als Tabellenvierter haben die Gäste aktuell sechs Punkte Rückstand auf uns. Freuen wir uns auf ein schönes Spiel.

Noch acht Spiele stehen aus. Mal sehen wie viele der noch 24 zu vergebenen Punkte die TSG erbeutet.

Sa, 04.04.15 | 15:30
TSG Pfeddersheim : SV Elversberg II

Sa, 11.04.15 | 14:30
VfB Bor. Neunkirchen : TSG Pfeddersheim

Sa, 18.04.15 | 15:30
TSG Pfeddersheim : FC Hertha Wiesbach

Sa, 25.04.15 | 15:30

Spvgg Burgbrohl : TSG Pfeddersheim

Fr, 01.05.15 | 17:00
TSG Pfeddersheim : SC 07 Idar-Oberstein

Sa, 09.05.15 | 15:30
SV Röchl. Völklingen : TSG Pfeddersheim

Sa, 16.05.15 | 15:30
TSG Pfeddersheim : SV Gonsenheim

Sa, 23.05.15 | 15:30

1. FC Saarbrücken II : TSG Pfeddersheim                              Saar 05 Saarbrücken : SC Hauenstein

Uwe Gettkandt

stand er in der Schlange vor dem Pizzabäcker: Bayern Kappe und Wormatia Schal - ja da war er, der Philosoph und Fußballexperte.

"Machschen Du do?" war seine erste geistreiche Frage in der zweiten Drittelpause am Sonntagnachmittag, "mänscht dass ma gewinne?" sprudelte es aus ihm raus. "Wemma 4:1 führt, donn däff eigentlich nimmer viel passiere" erklärte ich ihm auf überlegene Art und Weise.

bei der Weihnachtsfeier der TSG traf ich ihn, der schon als 18-jähriger zu unseren Freunden an die Alzeyer Straße wechselte. Natürlich war er überpünktlich - ohne sein rotes TSG-Trikot habe ich ihn doch glatt übersehen.
Er half bei den Vorbereitungen mit und machte in seinem weißen Oberhemd gleich einen sympathischen Eindruck. Der in Worms am 18.07.91 geborene junge Abwehrspieler der Ersten kommt sehr schnell zur Sache und erzählt von sich und seinem Leben. Mit drei Jahren fing er an zu kicken und war bis zur A-Jugend in Gau-Odernheim.

haben wir uns angeregt unterhalten. Sebastian wurde an Weiberfastnacht, also an einem Donnerstag, dem 27.02.92, in Worms geboren. Ich erinnere mich genau: Just an diesem Tag feierte Liz Taylor (ohne mich) ihren 60. Geburtstag. Schon früh, d.h. mit vier Jahren, schloss er sich dem SV Horchheim an und blieb dort, bis er 18 Jahre alt war. Sein Wechsel zur Wormatia brachte ihm Einsätze in der ersten und zweiten Mannschaft, aber am 29.08.11 wurde er Pfeddersheimer. Gleich im ersten Jahr in Pfeddersheim, stieg er mit der Ersten Mannschaft in die Oberliga auf.
"Was sagst Du zu den letzten beiden Spielen?"

hatte er mich erwischt. Es war gegen 19.07 Uhr, da kam er an der TSG-Bude vorbei und fragte sehr eindrucksvoll: "Wie hammer denn gschbielt, im Saarland ?" "1:0 verloren" hauchte ich ihm entgegen. "Habter verlore?" "Eijo" entgegnete ich ihm, "leider".
"Och, her doch uff, bei Eich wachse die Beem a nett in de Himmel!"
"Da haste leider Recht" antwortete ich ihm und servierte noch schnell zwei Kartoffelsuppen. Es war lausekalt in Pedderschem und die Mannschaft war aus Saarbrücken noch nicht zurück.